Die Aufregung steigt… 

Wieder einmal Sonntag, wieder einmal viel Zeit zum Nachdenken. Heute in einer Woche genau werde ich stationär in der Uni Klinik Münster aufgenommen für meine Operation am Montag den 21.11.

Die Aufregung steigt aber auch meine Freude auf danach. Wenn ich „Angst“ vor der Op bekomme, was ich eher als Nervosität und Unbehagen beschreiben würde, denn Angst ist es nicht wirklich, dann denke ich sofort an alles Gute was mir danach möglich sein wird.

Ich denke zum Beispiel, hmm bald muss ich nachts zum Klo hüpfen, aber dann denke ich sofort wieder,  dafür kann ich bald ’normal‘ auf einem Stuhl sitzen, normal die Treppe laufen. 

Oder ich denke, ich muss wohl oder übel bis zu meiner ersten Prothese auf Gehilfen laufen, aber dann denke ich daran, dass ich dafür bald Fahrrad fahren kann, das erste mal wieder nach 13 Jahren. 

Es ist schön, denn so kann ich mich selbst wieder runter bringen und positiv an die Op ran gehen. Es gibt nichts was einem mehr Antrieb gibt, als an Dinge zu denken, auf die man sich freut. Dinge für die es sich lohnt, all diese ersten Unannehmlichkeiten zu überwinden. 

Da ich mich natürlich auch optisch stark verändern werde, ist es gerade für mich als Frau, noch schöner zu sehen was alles möglich ist. Vorallem weil meine ganzen Tattooplanungen, die ich für mein Bein hatte, jetzt für die Tonne sind ;D.

Wie toll man auch mit Prothese aussehen kann und dass das Aussehen wirklich das geringste Problem sein sollte und für mich auch sein wird, ist noch einmal eine tolle Sache auf die ich mich freuen kann. Wie ein Hochzeitskleid, für das man bereit ist einige Kilo in kurzer Zeit zu verlieren, für den schönsten Tag in seinem Leben. 😉 

Eure Chaos.Cat 

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